Teure Dispozinsen

    Teure Dispozinsen

    Rund 8 Milliarden Euro verdienen Banken alleine an Dispozinsen. 40 Milliarden Euro – um so viel sind die Deutschen Bankkonten überzogen. Dies macht selbst bei einer konservativen Schätzung immerhin rund besagte 8 Milliarden Dispozins – Einnahmen pro Jahr für deutsche Banken.

    Wer also gerne mal öfters sein Bankkonto überzieht, zahlt auch in Zeiten von Niedrigzinsen keine Kleinbeträge.

    Für das Überziehen seines Bankkontos sind im Schnitt rund 10 Prozent Zinsen fällig. Allerdings sind die Zinsen je nach Bank unterschiedlich. Zum Vergleich – ein Baudarlehen oder eine Hypothek kostet rund maximal 4 Prozent Zinsen. Man spüre den Unterschied.

    Wer seinen Dispokredit gleich wieder ausgleicht, kommt schnell aus den teuren Zinsen raus, wer jedoch langfristig sein Konto überzieht, zahlt eindeutig zu viele Zinsen. Eine Lösung wäre einen normalen Kredit aufzunehmen und damit seinen Dispokredit zu tilgen. Dabei kommt der Ratenkredit im Regelfall deutlich billiger als der Dispo.

    Nun will der Deutsche Bundestag im Herbst ein Gesetz verabschieden, dass Banken dazu verpflichten soll seine Kunden besser über die teuren Dispozinsen aufzuklären und wer länger nicht aus dem überzogenen Bankkonto raus kommt, dem soll die Bank einen Kredit zur Deckung des teuren Dispos vorschlagen „müssen“. Leider ist der Dispo auch für viele Menschen der Weg in die Schuldenfalle.

    Und wenn Sie zu viel Zinsen für Ihren alten Hypothekarkredit oder das Baudarlehen zahlen? Dann gibt es eventuell eine kostengünstige Lösung – senden Sie uns Ihre Kreditverträge ein, im Falle einer falschen Widerrufsbelehrung können Sie den alten Vertrag ohne Vorfälligkeitsentschädigung kündigen. Selbstverständlich sind wir auch Ihre Ansprechpartner für einen neuen Niedrigzins-Hypothekenkredit.

    Fragen Sie uns unverbindlich an, für eine Kontrolle auf eine falsche Widerrufsbelehrung.

    Quelle: Spiegel