Nur Börsen im Aufruhr?

    Nur Börsen im Aufruhr?

    Den Börsen geht es schlecht, diesen Eindruck könnte man dann bekommen, wenn man hört dass der Down Jones um 1.000 Punkte gefallen ist und dem DAX geht es auch nicht gut. Zudem gibt es einen angeblich Schuldigen, die Chinesen.

    Aber stimmt die Behauptung der Börse gehe es schlecht überhaupt und welche Auswirkungen hat dies auf den Leitzins und damit direkt auf die Kreditzinsen? Geht es Börsen schlecht die mit Wertpapieren handeln die im Durchschnitt mehr als 15 mal so viel Wert sind, wie die eigentlichen Jahresgewinne der Unternehmen die sie repräsentieren? Die Börsen sind heute ein Zahlenspiel und der Markt ist längst aus den Fugen des realen Lebens entwichen – kurz gesagt, der Börsenkapitalismus der letztlich nicht viel mehr als ein Computerzahlenspiel ist, frisst sich selber auf.

    Die Börsen sind heillos überbewertet, dahinter steht aber Geld – Geld mit dem viele Konzerne längst gar nicht mehr wissen, was sie damit wirklich anfangen sollen. Als in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Shareholder-Value in aller Munde war wurde der Startschuss für das heutige überhitzte Finanzspektakel gegeben. Und es endet nicht bei der Börse – Minuszinsen auf Bankeinlagen und die spendable EZB sind ein weiteres Anzeichen dafür, dass der Kapitalismus nicht verstanden hat, dass auch Wachstum seine natürlichen Grenzen besitzt. Natürlich, Computerzahlen und Münzanstalten schreien nicht auf – aber in der realen Welt stehen diesen Zahlen und diesem Papier ganz einfach zu wenig reale Werte gegenüber. Während der Party, ist immer vor dem Katzenjammer am nächsten Morgen.

    Auf die Leitzinsen hat die Börse keinen Einfluss, diese werden von der EZB bestimmt und bis Herbst 2016 dürften die Leitzinsen weiterhin auf diesem tiefen Niveau bleiben.

    Und was hat dies mit Ihnen zu tun? Wenn Sie Darlehen in Form von Baukrediten oder Hypothekarkrediten haben, dann können Sie jetzt von Niedrigzinsen profitieren – einfach die langfristigen Darlehen umschulden. Dies ergibt dann Sinn, wenn Sie eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung im alten Vertrag haben, denn in diesem Falle müssen Sie keine Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank bezahlen. Der Widerruf beginnt dann nämlich erst mit seiner Erklärung – also mit der Kündigung.

    Gerne prüfen wir Ihre Verträge auf eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung hin und unterstützen Sie auch aktiv bei der Umschuldung. Erkundigen Sie sich jetzt einfach unverbindlich.

    Quelle: spiegel