Fehlerhafte Widerrufsbelehrung – Anlagedarlehen

    Fehlerhafte Widerrufsbelehrung – Anlagedarlehen

    Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen gibt es nicht nur bei Darlehen und Lebensversicherungen, auch Anleger in Fonds sind manchmal damit konfrontiert.

    Eine Anlegerin zahlte 2008 in einen mittlerweile bankrotten Investitionsfond von Wölbern Private Equity Futures 100.000 USD ein. Die Hälfte der Investition wurde über ein Bankdarlehen des Bankhaus Wölbern finanziert.

    Die Zinsen und die Tilgung dieses Investitionsdarlehens sollten durch die Gewinne des Fonds getilgt werden. Die Anlegerin finanzierte aus eigenen Mitteln 50.000 USD und ein Agio in Höhe von 5.000 USD.

    Der Darlehensvertrag selber verfügte jedoch über eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung und genau dies konnte sich nun die Anlegerin zu nutzen machen. Die Anlegerin widerrief daraufhin 2014 den Darlehensvertrag und forderte auch Ihr eigenes Geld zurück.

    Das Landgericht in Hamburg gab der Anlegerin nun vollumfänglich recht. Die Anlegerin könne zu Recht davon ausgehen, dass der Beitritt zum geschlossenen Fonds und der Darlehensvertrag verbundene Verträge darstellen. Damit führe der Widerruf des Darlehens auch zu einer Rückabwicklung der Beteiligung im Fond.

    Das Gericht hielt fest: Die Widerrufsbelehrung ist fehlerhaft, da dort unzureichend die Konsequenzen eines Widerrufs bei einem verbundenen Geschäft dargestellt worden seien.

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