Bauzinsen und fehlerhafte Widerrufsbelehrung

    Bauzinsen und fehlerhafte Widerrufsbelehrung

    Ein Grund warum es Sinn machen kann seine Hypothek auf fehlerhafte Widerrufsbelehrung zu überprüfen, sind fallende Hypothekenzinsen in den letzten 15 Jahren.

    Von durchschnittlich 5,62 Prozent Hypozins im Jahre 2001 auf rund 1,8 Prozent Zins im 1. Quartal 2015 so schaut die Zinsentwicklung im Hypothekarbereich für Sollzinsen auf 5 Jahre aus. Auf 20 oder 25 Jahre ergibt sich ein ähnliches Bild, auch wenn dort das untere Limit des Hypothekarzinses sich um rund 2,7 Prozent bewegt.

    Je länger bei einer Hypothek der Zins festgelegt wird, um so höher ist er – dies ist normal, einfach weil die Banken um das untere Limit wissen. 2,7 Prozent als Festzins bei einer Laufzeit von 20 oder 25 Jahre ist nicht viel und ein Risiko für die Bank, sollten die Zinsen plötzlich kräftig ansteigen.

    Zinsen und Zinslogik

    In den letzten 10 Jahren sind die Zinsen um mehr als drei Prozent gefallen – aus wirtschaftlicher Sicht, sind die Zinsen heute am unteren denkbaren Limit angekommen. Daraus ergibt sich jedoch ein Umkehrschluss – irgendwann müssen die Sollzinsen wieder ansteigen.

    Wenn Sie heute für 3 Prozent Sollzins eine Hypothek für 20 Jahre bekommen, ist Ihre Hypothek noch immer deutlich billiger als mit einem 5-Jahres-Sollzins im Jahre 2001. Und genau die heute tiefen Zinsen lassen es durchaus vernünftig erscheinen, seine Hypothek zu kündigen und den Anbieter zu wechseln.

    Allerdings nur dann, wenn Ihr Vertrag eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung hat. Ansonsten würden Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen müssen, die eventuell die neue Hypothek mit deutlich tieferem Zins auffressen könnte.

    Überprüfen Sie jetzt unverbindlich Ihren Hyptohekarvertrag auf eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung und sprechen Sie einfach einmal mit uns!

    Fragen Sie uns an, wir haben spezialisierte Juristen, die nicht nur Ihre Verträge prüfen, sondern auch alles andere für eine Umschuldung professionell erledigen.